Am 11./12. April 2026 fand in Wiesloch die 48. Internationale Deutsche Meisterschaft im Lösen von Schachproblemen mit 28 Teilnehmern aus neun Nationen statt, darunter sechs Großmeister, zwei Internationale Meister und drei Fide-Meister. Drei Spieler vom SC Königsflügel Lindenholzhausen nahmen teil.

Der 14-jährige Christian Glöckler, der jüngste im Feld, belegte nach dem 16. Platz im Vorjahr nunmehr den 8. Gesamtplatz und als viertbester Deutscher qualifizierte er sich für die im August in Magdeburg stattfindende Weltmeisterschaft. Mark Müller, zweitjüngster Spieler, belegte bei seiner ersten Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft den 25. Platz. Bert Jung, der älteste Teilnehmer, wurde bei seiner sechsten Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft (nach 1987 bis 1991) Letzter.

Wer sich selbst einmal am Problemlösen versuchen will, ist zu unserem Problemschachabend eingeladen, der an jedem 2. Donnerstag im Monat stattfindet (nächste Termine: 23.04, 07.05) und auch für interessierte Nichtmitglieder offen ist.

Für unsere drei Mannschaften stand in den letzten zwei Wochen der 8. Spieltag im laufenden Ligabetrieb an. 

Landesklasse West: SC Lindenholzhausen I – SK Niederbrechen II 5,5:2,5

Das Landesklassenderby auswärts in Niederbrechen wurde mit Spannung erwartet: bei der letzten Begegnung vor fast exakt vier Jahren hatte sich der Nachbar souverän durchgesetzt. Dieses Mal hatten die Brechener Probleme, mit unserer ersten Mannschaft in Stammbesetzung mitzuhalten. Zwar endete die erste Partie zugunsten von Niederbrechen und die mittleren und hinteren Bretter waren umkämpft (Michael Rompel, Christoph Diefenbach und Andreas Egels spielten Remis, nur Gerd Fischer gewann seine Partie). Doch an den vorderen Brettern war die Lage eindeutiger: Mark Müller, Florian Stuhlmann und schließlich Felix Stuhlmann trugen alle einen Sieg davon. Durch den dritten Sieg in Folge ist der Klassenerhalt endgültig gesichert und eine Landung auf Tabellenplatz 5 oder 6 von 10 zu erwarten.

Bezirksliga: SC Lindenholzhausen II – SC Diez I 6,5:1,5

Bastian Ringsdorf, der zum ersten Mal für Lindenholzhausen eingesetzt wurde, errang einen schnellen Sieg. Dann konnten Werner Stuhlmann, Oliver Hallmann und Aloys Müller gewinnen, während Klaus-Jürgen Sturm seinem Gegner unterlag. Die entscheidenden Punkte sicherten Klaus Meisner und Bert Jung nach schwierigen Endspielen. Zuletzt erreichte Rudi Schäferbarthold noch ein Remis zum überzeugenden Endstand.

Bezirksklasse: SC Lindenholzhausen III – SV Limburg III 2:2

Gegen die dritte Mannschaft aus Limburg war nur ein Unentschieden drin, wie bereits in der Hauptrunde. Die Punkte holten dieses Mal Julia Rompel und Simon Breuer, der seinen ersten Sieg der Saison erzielte.

 

Alle Ergebnisse des Spieltags sind unter den folgenden Links zu finden:

https://hsv-schach.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaSCHACHDE.woa/wa/groupPage?displayTyp=vorrunde&displayDetail=round&championship=Hessen+25%2F26&round=8&group=4392 (Landesklasse) 

https://hsv-schach.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaSCHACHDE.woa/wa/groupPage?displayTyp=vorrunde&displayDetail=round&championship=Lahn+25%2F26&round=8&group=4389 (Bezirksliga)

https://hsv-schach.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaSCHACHDE.woa/wa/groupPage?displayTyp=vorrunde&displayDetail=round&championship=Lahn+25%2F26&round=2&group=5102 (Bezirksklasse)

SCKL doppelt erfolgreich

Am vergangenen Wochenende konnten gleich zwei unserer Mannschaften punkten. Die dritte Mannschaft setzte sich in Diez gegen die Zweitvertretung durch und zwar deutlich: Nicht nur die Routiniers Philipp Schumacher und Julia Wagner punkteten, auch Ingo Stockmann und Nando Rodan - mit seiner ersten Ligateilnahme - gewannen ihre Partien zum eindeutigen 4:0.
Die erste Mannschaft empfing zu Hause die SG Idstein, gegen die es in der Vergangenheit schon mehrere spannende Duelle in der Landesklasse gab. Die Idsteiner mussten ein Brett kampflos abgeben, blieben aber mit Siegen an den Brettern 6 und 1 im Spiel. Im Gegenzug gewannen für den Schachclub Gerd Fischer und Florian Stuhlmann, Christoph Diefenbach sicherte ein Remis. Aus schlechterer Stellung und in Zeitnotphase konnte Felix Stuhlmann seine Partie drehen und damit den Mannschaftssieg klarmachen. Am Ende versuchte Michael Rompel noch, eine leicht bessere Stellung zu verwerten, kam aber über ein Remis nicht hinaus. Für den Endstand von 5:3 völlig ausreichend - damit überholen wir in der Tabelle Idstein und liegen mit 7 Mannschaftspunkten jetzt 4 Punkte vor dem voraussichtlichen Abstiegsplatz.

Alle Ergebnisse des Spieltags sind unter den folgenden Links zu finden:

https://hsv-schach.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaSCHACHDE.woa/wa/groupPage?displayTyp=vorrunde&displayDetail=round&championship=Lahn+25%2F26&round=1&group=5102 (Bezirksklasse)

https://hsv-schach.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaSCHACHDE.woa/wa/groupPage?displayTyp=vorrunde&displayDetail=round&championship=Hessen+25%2F26&round=7&group=4392 (Landesklasse) 

Jahreshauptversammlung 2026

Am Freitag fand die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Der Vorstand um den 1. Vorsitzenden Sebastian Wagner berichtete von einem spannenden Schachjahr nahe und abseits des Bretts: so wurden im vergangenen Jahr ein Schach960-Turnier, ein regelmäßiger Problemschachabend und ein monatlicher offener Spieleabend initiiert. Turnierleiter Aloys Müller ehrte die Sieger der Vereinsturniere des Jahres 2025. Im Langschach gewann Florian Stuhlmann, im Blitz- und Schnellschach hingegen konnte Gerd Fischer seine Titel verteidigen.

 

Am vergangenen Wochenende startete der Schachclub Königsflügel mit großem Elan in das neue Schachjahr. Am Samstag begann die dritte Mannschaft auswärts beim Spitzenreiter Langendernbach. Die Heimmannschaft setzte sich am Ende knapp mit 2,5:1,5 durch, aber unsere Nachwuchsspieler zeigten gegen den Favoriten eine beachtliche Leistung: Aaron Schlitt remisierte und holte seinen ersten halben Punkt der Saison, während Marlene Stuhlmann an Brett 1 sogar einen Sieg gegen ihren deutlich höher gewerteten Gegner feiern durfte. Nach der Niederlage belegt die Mannschaft den fünften Platz von acht und hat vor dem letzten regulären Spieltag noch theoretische Chancen auf den Einzug in die Aufstiegsrunde.


Für die erste Mannschaft ging es am Tag danach nach Wiesbaden, wo sie beim TuS Dotzheim um wichtige Punkte kämpfte. Ein Sieg gegen den Tabellennachbarn würde einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt bedeuten. Nach einer frühen Niederlage an Brett 7 konnte Felix Stuhlmann schnell punkten, doch die restlichen Partien blieben lange umkämpft. Den Anfang machte Ersatzmann Sebastian Wagner, der eine Mehrfigur trotz Zeitnotphase sicher verwertete. Auch Gerd Fischer und Mark Müller erlangten früh bessere Stellungen und setzten sie gegen ihre Gegner durch. Christoph Diefenbach sicherte in einem komplizierten Endspiel ein wichtiges Unentschieden, das den Mannschaftssieg bedeutete. Schließlich gewann auch Wolfgang Weisser nach einer lange unklaren Partie zum Endstand von 5,5:2,5. In der Tabelle ziehen wir dadurch an zwei Mannschaften vorbei auf Platz 6. Am nächsten Spieltag zuhause gegen die SG Idstein ist ein weiteres spannendes Duell zu erwarten.

Alle Ergebnisse des Spieltags sind unter den folgenden Links zu finden:

https://hsv-schach.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaSCHACHDE.woa/wa/groupPage?displayTyp=vorrunde&displayDetail=round&championship=Lahn+25%2F26&round=6&group=4385 (Bezirksklasse)

https://hsv-schach.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaSCHACHDE.woa/wa/groupPage?displayTyp=vorrunde&displayDetail=round&championship=Hessen+25%2F26&round=6&group=4392 (Landesklasse) 

Das letzte Spiel der zweiten Mannschaft für dieses Jahr fand auswärts in Langendernbach statt. Die Gastgeber mussten ersatzgeschwächt das erste Brett freilassen, sodass Lindenholzhausen mit einem Punkt kampflos in Führung ging. Sehr früh zog die Partie von Sebastian Wagner die Zuschauer in ihren Bann. Sebastian konnte schon aus der Eröffnung seinen Gegner überspielen und mit einem feinen Damenrückzug zur richtigen Zeit ein Figurenopfer erzwingen. Danach musste er allerdings zunächst noch einen gefährlichen Mattangriff überstehen. In dieser schwierigen Phase investierte er sehr viel Zeit, was sich am Ende auszahlen sollte. Durch konzentrierte Verteidigung gelang es ihm, den Angriff abzuwehren, und er konnte dann entspannt seinen materiellen Vorteil zum Sieg verwerten. Inzwischen hatten bereits Rudi Schäferbarthold, Bert Jung und Klaus Meisner die Remisangebote ihrer Gegner angenommen. An den restlichen Brettern konnten Aloys Müller und Klaus-Jürgen Sturm ihre Partien souverän gewinnen. Einzig Bernhard Scherber musste sich am Ende geschlagen geben, sodass der Gesamtsieg mit 5.5 - 2.5 feststand. Ein schöner Jahresausklang, mit dem die zweite Mannschaft sich in der Tabelle knapp hinter Niederbrechen auf Platz zwei festsetzt und dabei noch ein Spiel mehr im Restprogramm übrig hat.

Foto: Oliver Hallmann

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