SC Königsflügel hebt ab in die Verbandsliga

Nun ist es also geschafft: der Achter des Schachclubs Königsflügel Lindenholzhausen ist erstmals Meister der Landesklasse West und steigt in die Verbandsliga auf! Dieser Erfolg wurde mit Glück und Können errungen – die Ausdauer und das Stehvermögen, mit dem oft 5- bis 6-stündige Partien "am Brett" durchgekämpft wurden, hat sich letztendlich bezahlt gemacht.

Obwohl wir nicht zu den Favoriten auf Platz 1 gerechnet wurden, und Trotz eines holprigen Starts mit zwei Niederlagen – eher überraschend gegen Biebertal und schmerzhaft gegen Niederbrechen – konnten wir 6 Spiele hintereinander gewinnen und Niederbrechen im Finish noch von Platz 1 verdrängen. Daß wir uns dabei auch über höher eingeschätzte Mannschaften hinwegsetzen konnten, war das Verdienst durchwegs aller Mitspieler.
Herauszuheben ist das 100%-Ergebnis (5 Siege) unseres erst 10-jährigen "Neuen Sterns" Christian Glöckler, der auf seiner schachlichen Entwicklungskurve rasant nach oben steigt. Uns dämmert nun, daß Gary Kasparow recht hatte, als er sagte, ein Jugendspieler könne heutzutage mehr vom Schach wissen, als Bobby Fischer in seinem ganzen Leben.

Von der Landesklasse – nach DWZ-Einordnung der Tummelplatz der "überdurchschnittlichen" und der "herausragenden" Vereinsspieler – erfolgt nun der Schritt in die schon deutlich "dünnere Höhenluft" der Verbandsliga. Partien in der Landesklasse sind häufig lange ausgeglichen und langwierig, was die Spannung und das gelegentliche emotionale "auf und ab" bei den Mannschaftskämpfen erzeugt. Manchmal entscheidet sich der gesamte Wettkampf erst in der vierten oder fünften Wettkampfstunde, und zwischenzeitliche Skepsis schlägt um in Hochstimmung, wenn der "entscheidende halbe Punkt" zum Sieg gesichert werden kann.

Hin und wieder geht es aber auch ganz schnell. In der Diagrammstellung (aus dem Kampf SCKL gegen Wetzlar) spielte Christoph Diefenbach mit Schwarz 16.- Lc5-b6, worauf Weiß mit 17. f3-f4 auf Figurengewinn hoffte. Warum war das ein fataler Fehler ?

Diagramm für Homepage 25062022 2

(Lösung: 17.- Sh5-g3+, 18. h2xg3, Dd6-h6+ und Matt im nächsten Zug)

Drittes Spiel, dritter Sieg! Auch in Niederbrechen konnte die zweite Mannschaft gewinnen und somit dem Aufstiegsfavoriten ein Bein stellen. Nach knapp sechs Stunden und somit kurz vor Ablauf der maximalen Bedenkzeit konnte Werner Stuhlmann den entscheidenden Sieg zum 4,5:3,5 holen. Zuvor ging die Begegnung denkbar schlecht los, Julia Wagner, Frank Haubrich und Johann Wachtel verloren; Bert Jung einigte sich auf Remis. Mit dem Rücken zur Wand begann dann jedoch die Aufholjagd. Für die verbleibenden drei Siege sorgten Klaus Preßler, Aloys Müller und Oliver Hallmann.

Am 29.10. geht es daheim gegen Limburg 2 weiter.

In einer sehr engen Begegnung konnte die erste Mannschaft am vergangenen Sonntag den ersten Saisonsieg einfahren. Nach gut vier Stunden an den Brettern stand das Ergebnis fest: 4,5:3,5 für Hollesse. Nach einem kampflosen Sieg von Daniel Steblin, zwei Remis durch Bert Jung und Bernhard Scherber sowie der Niederlage von Rudi Schäferbarthold stand es zwischenzeitlich 2:2. In der Folge konnten sich Florian Stuhlmann und Gerd Fischer Vorteile erarbeiten und gewannen folgerichtig, während sich Oliver Hallmann auf ein Remis verständigte. Felix Stuhlmann verlor seine Partie, was aber am Mannschaftssieg nichts mehr änderte.
Somit hat die Erste die Derbyniederlage am ersten Spieltag gegen Limburg wiedergutgemacht. In der Tabelle, die nach zwei Spieltagen noch nicht sehr aussagekräftig ist, steht der fünfte Platz zu Buche.
In der Landesklasse West geht es erst am 06.11. mit einem Heimspiel gegen Marburg 3 weiter.

Zweite Mannschaft startet perfekt

Bereits zwei Saisonsiege konnte die zweite Mannschaft verbuchen. Am ersten Spieltag gewann man noch knapp mit 4,5:3,5 in Langendernbach, am zweiten Spieltag konnte Bad Marienberg dann deutlicher mit 5,5:2,5 nach Hause geschickt werden. In der Tabelle bedeutet das aktuell Rang zwei.

Nächstes Spiel ist am kommenden Samstag, 17 Uhr, in Niederbrechen.

In einem sehr spannenden und ausgeglichenen Finale unterlag die erste Mannschaft am vergangenen Samstag der zweiten Mannschaft aus Niederbrechen mit 1,5:2,5. Nach vier Remis in den Langschachpartien musste ein Stichkampf im Schnellschach die Entscheidung bringen. In diesem verloren dann Markus Ranzinger und Daniel Steblin; der Sieg von Felix Stuhlmann und das Remis von Florian Stuhlmann reichten leider nicht mehr.

Trotzdem ist die Mannschaft als Finalist für den Hessenpokal qualifiziert, dessen erste Runde bereits am 19.06. gespielt wird. Gegner ist dann Lorsch 1, los geht es um 14 Uhr im Vereinsheim im Bürgerhaus.

In einer sehr engen Begegnung konnte sich die erste Mannschaft im Halbfinale des Bezirks-Viererpokals gegen die erste Mannschaft aus Niederbrechen mit 2:2 nach Berliner Wertung (6:4) durchsetzen. Daniel Steblin konnte seine Partie gegen Tobias Schupp gewinnen. Markus Ranzinger musste an Brett eins gegen David Henrich in Gewinnstellung auf Grund eines Dauerschachs dem Remis einwilligen, während Florian Stuhlmann gegen Dominik Garzinsky verlor. Es sollte sich also in der letzten Partie entscheiden, wo Felix Stuhlann gegen Mieczyslaw Branowski kämpfte und das notwendige Remis erzwingen konnte.
Das Pokalfinale gegen Niederbrechen 2 findet am 04.06. um 17 Uhr in Lindenholzhausen statt. Interessierte sind recht herzlich zum Zuschauen eingeladen!
Mit dem Erreichen des Bezirkspokalfinales ist die erste Mannschaft automatisch für den Hessenpokal qualifiziert.
Die beiden anderen Lindenholzhausener Mannschaften schieden bereits in der ersten Runde (gegen Niederbrechen 2) bzw. im Viertelfinale (gegen Niederbrechen 1) aus.

Erste Mannschaft sichert sich Platz zwei in der Landesklasse

In der bereits vor einigen Wochen abgeschlossenen Saison der Landesklasse West sicherte sich die erste Mannschaft einen sensationellen zweiten Platz. Nach dem 4:4 gegen Erbach konnte die erste Limburger Mannschaft nach deren Niederlage gegen Braunfels noch knapp überholt werden. Damit ist die beste Saisonleistung der Vereinsgeschichte amtlich. Zusätzlich wurde Markus Ranzinger mit 6,5 Punkten aus 9 Partien ungeschlagen Top-Scorer der Liga (geteilt mit Wolfgang Weiser, Limburg).

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